Der VPU e.V. unterstützt die Initiative des Deutschen Pflegerates e.V.

Pflege sichtbar machen und Veränderung einfordern: Mit #DeutschlandWelchePflegeWillstDu zeigen der Deutsche Pflegerat und seine Mitgliedsverbände, was Pflege leistet und was sich politisch ändern muss.
IHR, DIE IHR ÜBER PFLEGE ENTSCHEIDET: IHR KÜRZT. UND KÜRZT. UND KÜRZT.
Ihr kürzt bei der Pflege und nennt es Reform. Doch Pflege hält unsere Gesellschaft zusammen und betrifft uns alle! Wir wissen, was gebraucht wird. Wir leben Pflege. Und trotzdem entscheidet Ihr ohne uns. Wir gehen auf die Straße! Damit muss Schluss sein! Aus Worten muss Handeln werden. Mit uns. Nicht ohne uns.

Beitrag des VPU e.V. vom 03.11.2026.

Video: „Ohne Pflege keine sichere Versorgung!“

Ein Beitrag des VPU e.V. zur Kampagne des Deutschen Pflegerats. Für die Inhalte dieses Beitrags ist der VPU e.V. verantwortlich.

Beitrag des BeKD e.V. vom 29.10.2026.

Kinderkrankenpflege braucht pädiatrische Fachexpertise, qualifizierte Aus- und Weiterbildung sowie ausreichend Personal und Ressourcen. Sparmaßnahmen gefährden die Versorgungsqualität und die Zukunft von Kindern und Jugendlichen. Kindsein braucht unsere Pflege! Ein Beitrag des BeKD e.V. zur Kampagne des Deutschen Pflegerats.

Beitrag der LPR e.V. vom 27.10.2026.

Mehr zum Beitrag: „Welche Pflege willst du? Landespflegeräte fordern: Pflege muss Zukunft gestalten können“ (PDF) 2026-10-27-LPR-Pressemeldung.pdf

„Pflege muss Zukunft gestalten können.“

Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und ambulante Versorgungsstrukturen stehen zunehmend unter wirtschaftlichem Druck. Insolvenzen, Schließungen und eingeschränkte Angebote gefährden die Versorgungssicherheit.

Gleichzeitig berücksichtigen viele Länder und der Bund die Perspektive der Pflege noch nicht ausreichend. Das Saarland zeigt, dass die verbindliche Beteiligung der Landespflegeräte funktioniert.

„Wer die Gesundheitsversorgung der Zukunft gestalten will, muss die Pflege verbindlich einbeziehen. Dafür stehen die Landespflegeräte in allen Bundesländern als kompetente Ansprechpartner:innen bereit.“

Die Landespflegeräte fordern, diese Beteiligung überall verbindlich und dauerhaft zu verankern. Weiter nötig sind Investitionen und mutige Strukturreformen.

Eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung lässt sich nicht durch kurzfristige Sparmaßnahmen sichern. Deutschland braucht Reformen, die von den Versorgungsbedarfen der Menschen und den fachlichen Kompetenzen der Gesundheitsberufe her gedacht werden.

Wer über Gesundheitsversorgung entscheidet, darf dies nicht ohne die Pflege tun.

Wer eine starke Gesundheitsversorgung will, muss auch eine starke Pflege wollen.

#DeutschlandWelchePflegeWillstDu #PflegeGestaltetZukunft #PflegeBrauchtMitbestimmung

Ein Beitrag der Landespflegeräte beim Deutschen Pflegerat e.V. Für die Inhalte dieses Beitrags sind die Landespflegeräte beim Deutschen Pflegerat e.V. verantwortlich.

Beitrag des Katholischen Pflegeverbands e.V. (KPV) vom 22.10.2026

Mehr zum Beitrag: „Welche Pflege willst du? Eine starke Pflege braucht Kompetenz, Bildung und Haltung“ (PDF) 2026-10-22-KPV-Pressemeldung.pdf

Wir setzen uns für eine professionelle Pflege ein, die fachliche Kompetenz, hochwertige Aus-, Fort- und Weiterbildung und ethische Verantwortung verbindet. Pflegefachpersonen brauchen die Möglichkeit, ihre Kompetenzen eigenständig einzusetzen und die Zukunft der Pflege politisch mitzugestalten.

Maßstab professionellen Pflegehandelns ist die Würde jedes Menschen. Alle Menschen sind gleich an Würde und Wert, unabhängig von Herkunft, Religion, Weltanschauung, Erkrankung oder Behinderung. Daraus erwachsen Verantwortung, Respekt und eine klare Haltung gegen Diskriminierung und Ausgrenzung.

Denn beruflich Pflegende brauchen nicht nur Wissen und Können, sondern auch Haltung. Der KPV fordert verlässliche Rahmenbedingungen, Investitionen in Bildung und eine starke Stimme der Pflege in Politik und Gesellschaft.

#DeutschlandWelchePflegeWillstDu #Pflegebildung #Pflegeethik #Menschenwürde

Ein Beitrag des KPV e.V. zur Kampagne des Deutschen Pflegerats. Für die Inhalte dieses Beitrags ist der KPV e.V. verantwortlich.

Beitrag der Initiative Chronische Wunden e.V. vom 21.10.2026

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Video: Für die Inhalte ist die Initiative Chronische Wunden e. V. verantwortlich.

Pflege braucht fundierte Qualifikation, klare Kompetenzen und politische Rahmenbedingungen. Die ICW setzt sich für qualitätsgesicherte Bildungsangebote und eine starke professionelle Wundversorgung ein. Pflegefachpersonen müssen ihre Kompetenzen auch eigenverantwortlich einsetzen dürfen!

Demo am 11.11.2026 um 14 Uhr am Bundeskanzleramt in Berlin.

Ein Beitrag der Initiative Chronische Wunden e.V. zur Kampagne des Deutschen Pflegerats.

Beitrag des BLGS e.V. vom 20.10.2026.

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Video: Für die Inhalte ist der Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe e. V. verantwortlich.

„Pflegeausbildung ist refinanziert. Aber wer bildet aus, wenn das Personal fehlt?

Mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz entfiel die verpflichtende Anwendung der PPR 2.0. Damit fällt ein Instrument weg, um den Pflegepersonalbedarf sichtbar zu machen.

Pflegeausbildung und Praxisanleitung werden über den Ausbildungsfonds finanziert. Doch Geld allein bildet keine Pflegefachpersonen aus.

Mindestens 10 % eines Praxiseinsatzes sind für geplante und strukturierte Praxisanleitung vorgesehen. Gelernt wird aber auch darüber hinaus – mit dem gesamten Pflegeteam.

Fehlt Personal, fehlen Zeit, Begleitung und Vorbilder. Die Ausbildungsqualität gerät unter Druck. Ausbildungsabbrüche drohen zuzunehmen, weniger Pflegefachpersonen schließen ihre Ausbildung erfolgreich ab.

Damit verschärft sich der Personalmangel weiter – und die Bedingungen für die nächste Generation Auszubildender werden noch schwieriger. Ein Teufelskreis, den wir durchbrechen müssen.

Wer pflegt Deutschland morgen, wenn wir heute die Pflegeausbildung schwächen?

Wer Pflege will, muss Pflegebildung stärken.

Bildung gestalten. Politik bewegen.

#DeutschlandWelchePflegeWillstDu #BLGS #Pflegebildung #Praxisanleitung

Ein Beitrag des BLGS e.V. zur Kampagne des Deutschen Pflegerats. Für die Inhalte dieses Beitrags ist der BLGS e.V. verantwortlich.

 

Beitrag der DGP e.V. vom 15.10.2026

Die DGP fordert die Sicherung wissenschaftsgeleiteter Pflege. Hochschulisch qualifizierte Pflegefachpersonen, pflegewissenschaftliche Expertise und heilkundliche Tätigkeiten brauchen verlässliche gesetzliche und finanzielle Rahmenbedingungen. Auch die Verantwortung der Pflege für menschliche und planetare Gesundheit muss gestärkt werden!

Beitrag der BFLK e.V. vom 13.10.2026

Der Sparkurs gefährdet die psychiatrische Pflege, die Patientensicherheit und die Behandlungsqualität. Die BFLK fordert, psychiatrische Pflege von Kürzungen auszunehmen. Wer psychisch erkrankte Menschen wirksam versorgen will, darf nicht am Personal sparen! Ein Beitrag der BFLK e.V. zur Kampagne des Deutschen Pflegerats.

Beitrag der Vereinigung der Pflegenden in Bayern (KöR) vom 08.10.2026

Pflege kann und will einen wichtigen Beitrag zu einer gesunden Versorgung leisten. Dafür braucht es passende Rahmenbedingungen und die Anerkennung pflegerischer Kompetenz. Doch aktuelle Gesetzgebungsprozesse gefährden bisherige Fortschritte bei Personal, Vergütung und Berufsautonomie. Die VdPB nimmt diese Entwicklung nicht hin!

Beitrag des DPV e.V. vom 06.10.2026

Mehr zum Beitrag „Pflege braucht eine Stimme. Pflegebedürftige auch.“ (PDF) 2026-10-06-DPV-Pressemeldung.pdf

Pflegebedarf verschwindet nicht, wenn Zugangsschwellen erhöht oder Leistungen begrenzt werden. Er verlagert sich – zu An- und Zugehörigen, in informelle Versorgungsstrukturen und dorthin, wo professionelle Unterstützung und fachliche Begleitung fehlen.

Genau daher müssen wir bei der Zukunft der Pflege vom tatsächlichen Bedarf der Menschen ausgehen.

Als Deutscher Pflegeverband (DPV) e.V. beteiligen wir uns an der Kampagne #DeutschlandWelchePflegeWillstDu des Deutschen Pflegerats.

Für uns bedeutet eine zukunftsfähige Pflege: professionelle Pflege stärken, An- und Zugehörige entlasten und eine Pflegeversicherung gestalten, die notwendigen Unterstützungsbedarf absichert, statt ihn durch höhere Hürden unsichtbar zu machen.

Denn hinter jeder pflegepolitischen Entscheidung steht am Ende eine sehr persönliche Frage: Welche Pflege willst Du – wenn es um Dich selbst geht?

Ein Beitrag des DPV zur Kampagne des Deutschen Pflegerats. Für die Inhalte dieses Beitrags ist der DPV verantwortlich.

Beitrag der DGP e.V. vom 01.10.2026

Eine würdevolle Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nur interprofessionell und mit einer starken Profession Pflege gelingen kann.

Damit Pflegefachpersonen in der Palliativpflege kompetent handeln und auf Augenhöhe mit anderen Berufsgruppen zusammenarbeiten können, bedarf es der weiteren Professionalisierung der Berufsgruppe, echter politischer Mitsprache, tragfähiger Versorgungsstrukturen und verlässlicher Finanzierung sowie ausreichender Zeit für Zuwendung und Selbstfürsorge. Nur so kann eine bedarfsgerechte und interprofessionelle Palliativversorgung gelingen, bei der im Mittelpunkt steht, worum es letztlich geht: den Menschen und seine Zugehörigen.

In der DGP engagieren sich mehr als 1.800 Pflegefachpersonen. Jährlich absolvieren ca. 5.000 Pflegekräfte eine DGP-zertifizierte Palliative-Care-Weiterbildung für Pflegende.

Die Profession Pflege ist damit eine tragende Säule innerhalb der DGP, und als Mitglied im Deutschen Pflegerat unterstützt sie aktiv die Kampagne

#DeutschlandWelchePflegeWillstDu?

Ein Beitrag der DGP zur Kampagne des Deutschen Pflegerats. Für die Inhalte dieses Beitrags ist die DGP verantwortlich.

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Video: Für die Inhalte ist die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. verantwortlich.

Beitrag des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) vom 29.09

Wie sieht gute Primärversorgung vor Ort aus?

Für Miriam Steens ist das klar: Mit enger Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen, um Menschen mit Versorgungsproblem in jeder Lebenslage gut auffangen zu können.

Seit Juli 2025 ist Miriam Steens im Rahmen eines Forschungsprojekts als Community Health Nurse im Raum Bremervörde/Zeven unterwegs. Ein zentrales Ziel des Projekts in der Trägerschaft der OsteMed Klinik ist es, Versorgungslücken aufzudecken. Im Februar 2027 wird das Modellprojekt auslaufen.

Gemeinsam mit lokalen Einrichtungen wie Tagespflegen, Pflegeeinrichtungen, Senior:innenbeiräten und Kirchengemeinden entwickelte Miriam Steens Informationsveranstaltungen zum Thema Demenz. „Mein Wunsch ist es, meine Pflegefachlichkeit kommunal in der Lebenswelt von Menschen mit Versorgungsproblemen einbringen zu können“, so Steens.

Das Aufgabenfeld von Miriam Steens wurde so entwickelt, wie es in der Broschüre „Community Health Nursing“ von DBfK und Robert Bosch Stiftung beschrieben ist. Die Broschüre ist über dbfk.de  > Berufspolitik > Community Health Nursing verfügbar.

Steens wünscht sich, dass Community Health Nursing langfristig als fester Bestandteil der Gesundheitsversorgung etabliert wird.

#DeutschlandWelchePflegeWillstDu?

Ein Beitrag des DBfK zur Kampagne des Deutschen Pflegerats. Für die Inhalte dieses Beitrags ist der DBfK verantwortlich.

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Für die Inhalte dieses Beitrags ist der DBfK verantwortlich.

Beitrag des BVPM vom 24.09.2026

Mehr Verantwortung braucht Gestaltungsmacht: Der BVPM fordert, Pflegemanagement nicht auf Mangelverwaltung zu reduzieren. Die Versorgung lässt sich nur sichern, indem man die Pflegeprofession stärkt, das Pflegemanagement beteiligt und die Versorgung sektorenübergreifend denkt. Pflegerische Expertise gehört in Gremien wie die Strukturkommission Pflege.

Beitrag der Pflegekammer NRW (KdöR) vom 23.09.2026

Pflege braucht Selbstverwaltung: Wie andere Heilberufe kann die Pflege in NRW nun über ihre Kammer mitentscheiden. Erreicht wurden bereits eine Berufsordnung und politische Mitsprache. Angesichts des Fachkräftemangels und fachfremder Aufgaben setzt sich die Pflegekammer dafür ein, dass Pflegende ihre Arbeitsbedingungen selbst gestalten und ihre Stimme zählt.

Beitrag der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz (KdöR) vom 22.09.2026

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Video: Für die Inhalte dieses Beitrags ist die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz (KdöR) verantwortlich.

3 Pflegefachpersonen für 29 Menschen mit Pflegebedarf. Was passiert, wenn eine Person krankheitsbedingt ausfällt?

Für viele professionell Pflegende ist das keine Ausnahme, sondern Realität. Hohe Belastung, fehlende personelle Ressourcen und immer weniger Zeit für die Menschen, die sie versorgen.

Gleichzeitig werden mit politischen Entscheidungen die Rahmenbedingungen für die Pflege gesetzt. Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz sieht unter anderem vor, dass die Refinanzierung von Tarifsteigerungen gedeckelt wird.

Für Einrichtungen und Träger kann das zusätzlichen finanziellen Druck bedeuten und damit auch die Frage verschärfen, wie ausreichend Personal langfristig finanziert und gehalten werden kann.

Was bedeutet das für die Pflege vor Ort? Unsere Pflegefachfrau erzählt von ihrem Wochenenddienst und davon, was Personalmangel schon heute mit ihr und ihrem Berufsalltag macht.

Pflege ist unverzichtbar. Ihre Expertise gehört dorthin, wo über ihre Rahmenbedingungen entschieden wird.

Ein Beitrag der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz zur Kampagne des Deutschen Pflegerats. Für die Inhalte dieses Beitrags ist die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz verantwortlich.

Beitrag des Verbands der Schwesternschaften vom DRK e.V., 17.09.2026

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Unsere Antwort als #Rotkreuzschwestern ist klar: #PflegeInVerantwortung.

Für unsere Präsidentin, Generaloberin Edith Dürr, bedeutet das vor allem:

Es ist falsch, Pflege nur als Kostenfaktor zu sehen! Professionelle Pflege ist eine Investition in eine sichere, koordinierte und bedarfsgerechte Versorgung! Doch #PflegeInVerantwortung hat viele Stimmen.

Was bedeutet #PflegeInVerantwortung für die Menschen, die Pflege täglich gestalten?

Wir haben unsere #Rotkreuzschwestern gefragt. Ihre Perspektiven, Erfahrungen und Forderungen zur Zukunft der Pflege haben wir auf unserer Social Wall gesammelt.

Pflege in Verantwortung hat viele Stimmen – und eine gemeinsame Haltung.

Schauen Sie vorbei und entdecken Sie, was #PflegeInVerantwortung für unsere Rotkreuzschwestern bedeutet: https://www.rotkreuzschwestern.de/aktionen/pflege-in-verantwortung.html 

Und Ihre Perspektive? Teilen Sie mit uns, welche Pflege Deutschland braucht und was #PflegeInVerantwortung für Sie bedeutet. Wir freuen uns auf Ihre Stimme!

#DeutschlandWelchePflegeWillstDu #PflegeInVerantwortung #Rotkreuzschwestern #PflegeWirkt

Beitrag des Bundesverbandes Geriatrie vom 16.09.2026

Mehr zum Beitrag Geriatrische Versorgung entlastet Pflege- und Sozialversicherung (PDF): 260915_PM_Pflegeratskampgne.pdf

„Pflegebudget: Sparen nur mit Weitblick“

Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz verursacht durch seine Kürzungen in der geriatrischen Versorgung langfristig höhere Kosten. Eine abgestufte Versorgung – von Akutbehandlung über stationäre Rehabilitation bis zu ambulanten und mobilen Angeboten – kann Pflegebedürftigkeit, Krankenhaus-Wiederaufnahmen und sogenannte Drehtüreffekte vermeiden. Davon profitieren sowohl die Patientinnen und Patienten als auch Kranken- und Pflegeversicherung.

Besonders kritisch ist die pauschale Begrenzung des Pflegebudgets. In der Geriatrie benötigen hochaltrige Menschen eine individuell am Personalbedarf ausgerichtete, aktivierend-therapeutische Pflege, um ihre Selbstständigkeit zu erhalten. Auch in der Rehabilitation wurden höhere Qualitäts- und Personalanforderungen eingeführt, ohne dass deren Finanzierung ausreichend refinanziert werden kann.

Die Politik muss eine bedarfsgerechte Vergütung entlang der gesamten Versorgungskette sicherstellen. Beitragssatzstabilität darf nicht zulasten von Versorgungsqualität und Kapazitäten gehen.

Die Reform der Pflegeversicherung ist die Chance, Fehlentwicklungen zu korrigieren und sowohl das Gesundheitssystem als auch die Selbstständigkeit der Betroffenen zu stärken.

Beitrag der DFPP e.V. vom 15.09.2026

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Video: Für die Inhalte dieses Beitrags ist die DFPP verantwortlich.

Psychiatrische Pflege wirkt.

Pflegefachpersonen ermutigen und befähigen Menschen in ihren Genesungswegen. Sie handeln sehr vielseitig und in Abstimmung mit den Betroffenen: sie fördern unter anderem gelingendes Symptommanagement, Selbstwirksamkeitserleben, Emotionskontrolle, Gesundheitswissen, Krisenkompetenz und vieles andere.

Psychiatrische Pflege bezieht An- und Zugehörige ein, gestaltet den Transfer von Therapieimpulsen in den Lebensalltag, vermittelt Antistigmakompetenz, unterstützt die individuelle Recovery.

Pflegefachpersonen unterstützen die Bewältigung von Alltagsanforderungen, von Krisen, von vielfältigen längerfristigen Krankheitsfolgen, von Verlusten oder von Traumaerfahrungen.

Pflegeangebote sind niedrigschwellig und bei Bedarf nachgehend und oft zeitintensiv.

Deutschland, welche Pflege willst du für Menschen mit hohen psychischen Belastungen? Willst du, dass psychiatrische Pflege ausreichend Bildung, Kompetenzen und Stellen hat, damit sie diese wirksamen Hilfen überall (und auch ambulant) in guter Qualität anbieten kann?

Ein Beitrag des DFPP – Deutsche Fachgesellschaft Psychiatrische Pflege zur Kampagne des Deutschen Pflegerats. Für die Inhalte dieses Beitrags ist der DFPP verantwortlich.

Beitrag der Bundesdekanekonferenz Pflegewissenschaft vom 08.09.2026

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Video: Für die Inhalte dieses Beitrags ist die Bundesdekanekonferenz Pflegewissenschaft verantwortlich.
„Pflegewissenschaft macht sichtbar, was wirkt.“
Gute Pflege braucht mehr als Engagement: Sie braucht wissenschaftliche Erkenntnisse. Pflegewissenschaft verbindet Forschung, Lehre und Praxis und schafft die Grundlage für fundierte Entscheidungen. Investitionen in Forschung, akademische Qualifizierung und Wissenstransfer stärken die Qualität und Zukunftsfähigkeit der Pflege.

Beitrag des DHV vom 08.09.2026

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Video: Für die Inhalte dieses Beitrags ist der DHV verantwortlich.

Ein Beitrag des DNAPN vom 02.09.2026

Der Beitrag des Deutschen Netzwerks Advanced Practice Nursing & Advanced Nursing Practice e.V. (DNAPN).

Mehr zum Beitrag Abwertung der erweiterten Pflegepraxis gefährdet Versorgungsqualität (PDF): https://deutscher-pflegerat.de/kampagne/2026-09-02_DNAPN_Pressemitteilung.pdf

„Kompetenz ohne Struktur bleibt nur ein Versprechen!“

Die Beschränkung des Pflegebudgets und die Schwächung bedarfsgerechter Personalbemessungsvorgaben stehen im Widerspruch zu einer evidenzbasierten, qualitätsgesicherten und zukunftsfähigen Gesundheitsversorgung.

Die Politik verspricht Befugnis- und Kompetenzerweiterungen für Pflegefachpersonen, entzieht der Profession Pflege aber zugleich die strukturellen Voraussetzungen für ihre Umsetzung.

Bis heute fehlt eine verlässliche Regelsystematik für APN. Hochqualifizierte Rollen wie APN im intensivstationären Bereich drohen ihre Refinanzierungsgrundlage zu verlieren.

APN-Stellen sind kein „Nice-to-have“, sondern Teil der Patient:innensicherheits- und Qualitätsinfrastruktur moderner Krankenhäuser.

Eine nachhaltige Reform braucht eine verlässliche Finanzierung pflegerischer Leistungen, eine wissenschaftlich fundierte Personalbemessung, einen qualifikationsgerechten Skill-Grade-Mix sowie die strukturelle und gesetzlich abgesicherte Implementierung erweiterter pflegerischer Rollen wie der APN.

Der Personalmangel darf nicht zum Maßstab der Versorgung werden. Maßstab muss der Pflegebedarf der Menschen sein.

#DeutschlandWelchePflegeWillstDu?

Beitrag der DGF vom 27.08.2026

In hochkomplexen Versorgungsbereichen wie Intensivpflege, Anästhesiepflege, Notfallpflege, onkologischer Pflege und Pflege im Operationsdienst braucht es fachweitergebildete Pflegefachpersonen, die klinische Veränderungen früh erkennen, komplexe Situationen sicher einschätzen und Verantwortung übernehmen.

Der Scope of Practice der DGF für Pflegefachpersonen mit 2-jähriger Fachweiterbildung (am Beispiel Intensivpflege) macht diese Kompetenzen sichtbar.

Doch diese Qualität entsteht nicht nebenbei.

Sie braucht Zeit, praxisnahe Bildung, Erfahrung, Reflexion und verlässliche Entwicklungspfade. Fachweiterbildungen müssen deshalb strukturell und finanziell gesichert, angemessen auf DQR-Niveau 6 – Bachelor Professional – abgebildet werden.

Denn wenn wirtschaftlicher Druck dazu führt, dass Stellen nicht besetzt, Fachweiterbildungen verschoben oder qualifizierte Pflegefachpersonen nicht entsprechend ihrer Kompetenz eingesetzt werden, wird aus Beitragsstabilität schnell Versorgungsinstabilität.

Darüber sprechen wir weiter – auch beim Deutschen Fachpflegekongress und Deutschen OP-Tag.

Unsere Antwort ist klar: Fachpflege stärken. Bildungswege sichern. Kompetenzen anerkennen. Professionelle Pflege ermöglichen.

Denn am Ende geht es um das, was zählt: Patientensicherheit, Pflegequalität. Sicherheit der Pflegenden.

Ein Beitrag des DGF zur Kampagne des Deutschen Pflegerats. Für die Inhalte dieses Beitrags ist die DGF verantwortlich.

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Weitere Informationen
Video: Für die Inhalte ist die DGF verantwortlich.

Beitrag des AVG vom 20.08.2026

Pflegefachpersonen sehen den Bedarf, doch nicht alles wird bewilligt.
Pflegefachpersonen sehen, was Menschen brauchen. Doch nicht alles, was nötig ist, wird bewilligt oder finanziert. So entstehen Versorgungslücken. Pflegegrad, Leistungsrecht, Kostenträger und Sektorengrenzen bestimmen, was zu Hause ankommt. Wir brauchen ein einfacheres System, das Pflegekompetenzen nutzt und finanziert. Unsere Antwort: Pflege nach Bedarf.

Beitrag der DEGEA vom 13.08.2026

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Video: Für die Inhalte ist die DEGEA verantwortlich.

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Weitere Informationen
Video: Eine Initiative des Deutschen Pflegerates e.V.: https://deutscher-pflegerat.de/
Wir als Profession stehen gemeinsam ein für die Würde aller Menschen, für Demokratie, für Vielfalt und gegen jede Form der Diskriminierung und Radikalisierung. Wir übernehmen Verantwortung und bringen diese auch zum Ausdruck. Wir zeigen Haltung! Um dies zu unterstützen, dafür steht das „P“.